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Pädagogisches Verständnis der Barbaraschule

Die Barbaraschule ist eine katholische Bekenntnisschule. Wir möchten die Kinder der Schule bei der Entwicklung zu handlungsfähigen Persönlichkeiten unterstützen, wobei sich Erziehung und Unterricht am katholischen Glauben orientieren. Werteerziehung ist ein wichtiger Bestandteil unseres Unterrichts.

Lernen und Leisten stehen im Vordergrund unseres Bildungsauftrags und sind die Grundlagen, auf denen Unterricht und Erziehung an der Barbaraschule stattfinden.

Wichtige Zielsetzungen sind deshalb:

  • Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln
  • die Kinder in ihrer Lern- und Leistungsbereitschaft durch Anerkennung und  Ermutigung zu fördern
  • die Entfaltung individueller Fähigkeiten, Begabungen und  Interessen zu ermöglichen
  • das Selbstvertrauen und die Freude am Lernen zu stärken
  • soziale Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mitmenschen und Umwelt zu vermitteln
  • Kinder zu selbstständig und eigenverantwortlich handelnden Menschen zu erziehen

  • Kindern zu vermitteln, die eigene Meinung vertreten und die Meinung anderer achten zu können

  • Kindern verantwortungsbewussten und sicheren Umgang mit Medien zu vermitteln

  • mit den Kindern Strategien und Methoden für ein lebenslanges nachhaltiges Lernen zu entwickeln

  • Kindern auch mit Entwicklungsverzögerung oder Behinderung bestmögliche Förderung  zukommen zu lassen

Wir sind eine zweizügige Schule mit ca. 190 Schülerinnen und Schülern. In den Klassen 1 und 2 sowie 3 und 4 werden die Kinder jahrgangsübergreifend unterrichtet. Die Schule ist gut ausgestattet, verfügt über helle und große Klassenzimmer, einen Musikraum, einen Gymnastik- bzw. Bewegungsraum, einen Computerraum, einen Leseraum mit Bücherei sowie zwei Räume für den Gemeinsamen Unterricht. In den Pausen können die Kinder Bewegungs- und Pausenspiele ausleihen.

 

An unserer Schule gibt es seit 1994 eine Übermittagsbetreuung.

Die Schüler und Schülerinnen werden in der Zeit von 11:30 Uhr bis 16:00 Uhr von ausgebildeten pädagogischen Fachkräften betreut. Die Kinder können in der "Mittagsbärengruppe" spielen, toben, basteln, Hausaufgaben erledigen, Spaß haben, ausruhen, mit den Betreuerinnen kochen und backen. Träger der Betreuungsmaßnahme ist der Förderverein.

Zur Schule gehört ein engagierter Förderverein, der Schulfeste organisiert, Lehrmittel über die Möglichkeiten des Schulbudgets hinaus finanziert und die Übermittagsbetreuung organisiert.

Vor der Einschulung haben die Schulanfänger die Möglichkeit, ihre Schule kennen zu lernen. Sie besuchen mit ihrer Kindergartengruppe die Schüler und Schülerinnen der jahrgangsübergreifenden Eingangsklassen. Zum Schulbeginn und in den Pausen werden die „Kleinen" von den „Großen" ihrer Klassen als Paten betreut und ins Schulleben eingeführt.

Unser Kollegium  umfasst 14 Personen (incl. drei Sonderpädagoginnen und einem Lehramtsanwärter) . Wir nehmen regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen und pädagogischen Konferenzen teil.

 

Unser pädagogisches Konzept entwickelten wir auf der Basis der Richtlinien und Lehrpläne, in Übereinstimmung mit den gewachsenen Traditionen und Schwerpunkten unserer Schule.

Beim Lernen in der Schule sollen die Kinder erfahren, dass

      Lernen Spaß macht,

      Lehrerinnen und Lehrer sowohl fordern als auch fördern und helfen,

      man allein und mit anderen gemeinsam lernen kann,

      jeder etwas kann, aber nicht alle dasselbe oder gleich gut,

      Lernen auch begreifen heißt. Alle Sinne sollen angesprochen werden.

Wir lernen mit Kopf, Herz und Hand.  Daher steht den Kindern ein breites Angebot an Arbeitsformen zur Verfügung.

Offene Unterrichtsformen sollen die Kinder zu selbstgesteuertem Lernen anhalten:

  • Wochenplan und Freiarbeit,

  • die Arbeit an Lernstationen und an Werkstätten,

  • fächerübergreifende und -verbindende Unterrichtseinheiten,

  • offener Unterrichtsbeginn

 

Wir schreiben für die Jahrgänge 1 und 2 am Ende des Schuljahres Berichtszeugnisse, beim Übergang in Klasse 3 durch Noten ergänzt. Die Berichte enthalten individuelle und differenzierte Beurteilungen in allen Fächern. Sie beschreiben konkret Lernfortschritte aber auch Defizite der Kinder. Sie sollen auch mögliche Ursachen benennen und hilfreiche Verbesserungsvorschläge enthalten.  

In den Klassen 3 und 4 erhalten die Kinder auch Halbjahreszeugnisse. Kinder im dritten Schuljahr erhalten wieder Berichtszeugnisse mit Noten. Im 4. Schuljahr enthalten die Zeugnisse nur Noten.

 

Neben den Festen im Rahmen des Jahreskreises und Brauchtum sind wir in das Gemeindeleben unserer Einzugsgebiete Kierberg und Heide eingebunden. Zu unserem Schulprogramm gehören Projektwochen, Wandertage, Schullandheimaufenthalte und Schulfeste. Wir nehmen an Veranstaltungen der Pfarrgemeinde teil, z.B. Buchsonntag, Stationengang, Pfarrfest, Seniorenfest usw. Auch an städtischen Veranstaltungen (Schwimmsportfest, Fahrradtraining, Basketballturnier, usw.) sind wir regelmäßig beteiligt. Wir pflegen Kontakt zu den Kindergärten unseres Schulbezirks und zu den weiterführenden Schulen.

 

Regelmäßige Elternabende, Stammtische der einzelnen Klassen und Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen unterstützen die gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule und fördern das angenehme, sehr familiäre Schulklima.